die richtige Matratze finden

Die richtige Matratze als Garant für erholsamen Schlaf

Jeder kennt das Gefühl morgens aufzuwachen und nicht ausgeschlafen zu sein. Dabei ist es nicht nur ein Müdigkeitsgefühl, sondern auch der Rücken und die Muskulatur fühlen sich nicht ausreichend erholt an. In vielen Fällen liegt das an der falschen Schlafunterlage.

Matratzen sind oft ein bisschen das Stiefkind der Wohnungseinrichtung, dabei sind sie enorm wichtig. Sie stützen die Wirbelsäule in der Nacht und sorgen so dafür, dass sich die Bandscheiben wieder mit Flüssigkeit vollsaugen, damit diese dann tagsüber flexibel und geschmeidig sind. Auf diese Art wirken sie Rückenbeschwerden entgegen und können Sie sogar lindern. Weiterhin sorgen sie dafür, dass der Körper so gestützt wird, dass sich die Muskulatur gut erholen kann. Zu guter Letzt sorgen sie für ein vernünftiges Hautklima, damit auch die Haut in der Nacht nicht beeinträchtigt wird, damit sorgen sie für einen tiefen und erholsamen Schlaf, in dem sich nicht mehr so viel bewegt. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich zu fragen, welche Matratze bei Rückenschmerzen genutzt werden sollte.

Individuell zum besten Schlaf

Bei so vielen Aufgaben und unterschiedlichen Schlaftypen ist völlig klar, dass die Auswahl einer Matratze nicht so ganz einfach ist. Das Budget und die Bemaßung festzulegen sind da nur die ersten und einfachen Schritte. Wichtig sind auch der Härtegrad, der Bezug sowie die Art der Matratze. In der letzten Zeit werden viele Matratzen angeboten, die keinen Härtegrad mehr ausweisen, und die laut Herstellern für alle Schläfer gleich gut geeignet sind. Das dies nicht wirklich funktionieren kann, sagt eigentlich der gesunde Menschenverstand, eine Matratze muss immer zum Nutzer passen, so kann es dann auch sein, dass Eheleute unterschiedliche Matratzen in ihren Betten haben sollten.

Der Härtegrad sagt aus, für welches Gewicht eine Matratze geeignet ist. Jeder Hersteller hat hier ein eigenes System, so dass ein Probeliegen in einem Fachgeschäft immer anzuraten ist. Generell gilt, je höher das Körpergewicht, desto höher der Härtegrad. Die Matratzen sind dann so konzipiert, dass ein Mann mit einem Körpergewicht von 90 kg in eine Matratze mit Härtegrad III genau so liegt bzw. einsinkt, wie eine Frau mit einem Gewicht von 58 kg in eine Matratze des gleichen Herstellers mit Härtegrad I. Diese Entscheidung wird also dem Kunden schon grob durch den Hersteller abgenommen, natürlich lässt sich das individualisieren, für den Fall dass jemand härter oder weicher schlafen möchte.

Bild Matratze finden

Matratzentypen

Am Anfang steht oft die Wahl des Matratzentyps. Immer noch sind hier klassische Federkernmatratzen die meistverkaufte Variante. Sie stützen den Körper auch bei höherem Gewicht hervorragend und sie sorgen für eine optimale Belüftung der Hautfläche auf der geschlafen wird, dadurch schwitzt man bedeutend weniger, Schwitzen ist für den Kreislauf anstrengend und eine vom Schwitzen feuchte Haut stört die für die Gesundheit so wichtigen Tiefschlafphasen, wer also in der Nacht stark schwitzt, wird am Morgen nicht richtig oder ausreichend erholt aufwachen. Mit einer Federkernmatratze kann diesem Problem entgegengewirkt werden.

Die heute häufig preisgünstigen Viskoelastischen Schaummatratzen reagieren sehr punktelastisch auf verschiedene Drucksituationen. Seitenschläfer beispielsweise sinken mit den Hüften ausreichend gut ein, aber die seitliche Wirbelsäule wird trotzdem gestützt und die Bandscheiben werden es danken. Um diese Funktionalität dauerhaft zu erhalten, wird empfohlen, dass Schlafzimmer bei der konstant gleichen Temperatur zu halten. Die Matratze verliert sonst mit der Zeit ihre Elastizität. Auf dem Markt finden sich vereinzelt noch Latexmatratzen, die aber aufgrund ihres hohen Gewichts immer mehr an Bedeutung verlieren. In gesundheitlicher Hinsicht sind sie den Schaummatratzen und ihren Vorteilen beizuordnen. Sie verfügen aber über einen weiteren Vorteil, Latexmatratzen gibt es gelegentlich auch für sehr schwere Personen über 160 kg Körpergewicht.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass auch eine wirklich gute und passende Matratze nichts nutzt, wenn sie nicht einer passenden Unterlage untergebracht ist. Die häufigste Variante ist hier der Lattenrost, der verstellbar sein sollte, damit er individuell auf den Körper angepasst werden kann. Als weitere Unterlagemöglichkeit setzt sich auch in unseren Breitengraden immer mehr das Boxspring durch. Dieses Boxspring ist eine Art von stoffbezogener Kiste, die auf Füßen steht und eine grobe, sehr starke Federung enthält. Ergänzt wird sie mit einer passenden Matratze. Das Boxspring sorgt für eine sehr gute Unterstützung des Körpers, in Kombination mit einer entsprechenden Matratze, die dann für die Punktelastizität sorgt. Oft wird dieses Duo mit einem sog. Topper komplettiert. Dieser Topper ist entweder mit einer speziellen Schaumfüllung oder mit Federn gefüllt und sorgt für eine gute Belüftung der Haut. Zusammengenommen bezeichnet man die Kombination als Boxspringbett.

Bei so vielen Möglichkeiten ist es klar, dass es wichtig ist, welche Matratze bei Gesundheitsproblemen ausgewählt wird. Hier spielen bei der Auswahl die persönlichen Vorlieben aber auch die Reaktion des Körpers auf den Schlaf eine Rolle um eine wirklich erholsame Nachtruhe zu haben.

Bildernachweis:
Titelbild – Urheber: geografika / 123RF Lizenzfreie Bilder
Mann auf Matratze – Urheber: sidelnikov / 123RF Lizenzfreie Bilder

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