Fußball – die Ballkunst mit dem gesunden Plus

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Fußball ist zweifelsohne Deutschlands Sportart Nummer eins – und doch findet das Spiel mit dem runden Leder in gesundheitlicher Hinsicht nicht uneingeschränkt Anerkennung. Viele Mediziner raten ob des hohen Verletzungsrisikos vom Kicken ab. In Wahrheit zählt Fußball jedoch zu den nützlichsten Aktivitäten. Er fördert eine Reihe physischer und auch psychischer Parameter. Doch nicht nur das: Fußball macht einfach Spaß!

Was die Dänen so alles herausfinden…

Kaum eine Nation hat sich so intensiv mit dem gesundheitlichen Nutzen des Fußballspielens auseinandergesetzt wie Dänemark. Die südlichsten Nordeuropäer führten unzählige Studien mit den verschiedensten Personengruppen durch, um herauszufinden, was er denn nun wirklich kann, der Fußball.

Im Wesentlichen drehten sich die Untersuchungen um die Frage: „Kicken oder Joggen – was ist gesünder?“. Zusammen mit seinen Kollegen von der Kopenhagener Universität und Experten des örtlichen Reichskrankenhauses begleitete Peter Krustrup – ein bekannter dänischer Sportwissenschaftler – 28 bis dahin untrainierte Männer zwischen 20 und 40 über ein Vierteljahr bei ihren neuen sportlichen Versuchen. Die Probanden wurden in zwei gleich große Gruppen eingeteilt, von denen eine zwei bis drei Mal wöchentlich Fußball spielte, die andere in der selben Zeit hingegen Jogging betrieb. Eine dritte „Mannschaft“ diente als Kontrollgruppe – die zugehörigen Männer legten sich wie bisher auf die faule Haut.

Und die Ergebnisse? Verblüffend: Während die Ballspieler in den drei Untersuchungsmonaten durchschnittlich 3,5 Kilogramm Fett ab- und zwei (zusätzliche) Kilogramm Muskelmasse aufbauten, verloren die Jogger „nur“ zwei Kilogramm Fett und gewannen keine neue Muskelmasse hinzu. Darüber hinaus sank bei beiden Gruppen der Blutdruck, auch der Gleichgewichtssinn und die Blutzuckerwerte verbesserten sich. Bei den gänzlich Inaktiven tat sich selbstverständlich gar nichts.

Frauen spielen Fußball

Zu ähnlich spannenden Resultaten kam eine andere Studie, ebenfalls aus Dänemark. 50 untrainierte Frauen zwischen 20 und 47 wurden wiederum in drei Gruppen eingeteilt. Das erste „Team“ spielte im Schnitt 1,8 Stunden pro Woche Fußball, die zweite Gruppe widmete sich dem Joggen für rund 1,9 Stunden pro Woche und die übrigen Damen betrieben weiterhin keinen Sport. 14 Wochen später zeigten die durchgeführten Computertomographien bei den Fußballerinnen eine signifikant höhere Knochendichte als bei den Joggerinnen. Auch in puncto Kraftzuwachs in der Wadenmuskulatur und bezüglich Sprungkraft lagen die Kickerinnen klar vorne. Bei der „ruhenden“ Kontrollgruppe wurden natürlich keine Veränderungen festgestellt.

Peter Krustrup nahm sich übrigens nicht nur den Männern im besten (Fußballer-)Alter an, sondern testete auch untrainierte Herren zwischen 63 und 75. Das übliche Prozedere: Drei Gruppen wurden gebildet, von denen eine Fußball spielte. Die zweite Gruppe ließ das Joggen ausnahmsweise außen vor und begab sich stattdessen ins Fitnessstudio, während die dritte Truppe inaktiv blieb. Wieder ging die Fußballgruppe als großer Sieger aus der Untersuchung hervor: Ausdauer, Laufleistung und Lungenfunktion nahmen messbar zu – allerdings nur bei den kickenden Senioren. Ein verminderter Puls und Laktatwert wurde demgegenüber in beiden Sportgruppen ermittelt.

Die positiven Einflüsse des Fußballspielens lassen sich den diversen Untersuchungen zufolge also nicht leugnen.

Woran aber liegt es, dass sich Kicken so vorteilhaft auswirkt? Wodurch zeichnet sich der Sport aus?

Wie der Ausdauersport zu überzeugen weiß…

Rennen, rennen und nochmals rennen: Fußball zählt natürlich zu den Ausdauersportarten. Aus den vielen Beobachtungen und Studien zum Kicken lassen sich folgende Vorteile des beliebten Ballspiels ableiten:

  • exzellentes Herz-Kreislauf-Training
  • sehr gutes Schnellkrafttraining
  • ausgezeichnetes Koordinationstraining

a) Herz-Kreislauf-Training:

Durch Fußballspielen wird das Herz-Kreislauf-System gezielt und effektiv gefördert. Einerseits gibt es immer wieder maximale Belastungssituationen, etwa bei langen Sprints oder intensiven Zweikämpfen. Andererseits sind während eines Spiels jedoch auch ausreichend Erholungsphasen vorhanden, beispielsweise wenn sich der Ball in einer weit entfernten Region des Spielfelds oder gar im Aus befindet. Diese spezielle Belastungsstruktur ähnelt der der Intervall-Methode, die zu den modernsten Trainingsvarianten im Ausdauerbereich gehört.

Im kontinuierlichen Wechsel zwischen Gehen, Laufen und Sprinten sieht Peter Krustrup übrigens auch den Hauptgrund dafür, dass Fußballspielen gesundheitsförderlicher ist als das relativ eindimensionale Joggen. Zudem falle auch das spielerische Element ins Gewicht, so der dänische Sportwissenschaftler: Die Jogger fänden das ganze Trainieren extrem hart, Fußballer hingegen seien so sehr vom Spiel gefesselt, dass ihnen ihr Herzrasen gar nicht richtig zu Bewusstsein trete, sie die Anstrengung vergäßen.

b) Schnellkrafttraining:

Die vielen kurzen Antritte mit maximaler Beschleunigung, die beim Kicken regelmäßig erfolgen, sind ein ausgesprochen gutes Schnellkrafttraining. Dabei trainiert man nicht nur die reine Beschleunigung nach vorne. Häufig ändert sich die erforderliche Bewegungsrichtung abrupt, sodass zusätzlich auch seitliche Sprints und schnelles Rückwärtslaufen intensiv eingeübt werden – bedeutende und zuträgliche Erweiterungen des Schnellkrafttrainings.

c) Koordinationstraining:

Nur ein Spieler mit ausgeprägten koordinativen Fähigkeiten ist ein guter Fußballer. Im Umgang mit dem Ball muss der Körper konstant in Balance gehalten werden. Dies gilt nicht nur für die Füße. Fußball wird bekanntlich auch mit fast allen anderen Körperteilen gespielt – ob mit den Händen bei Einwürfen und als Torwart, mit dem Kopf bei Kopfbällen oder mit dem Oberschenkel, dem Bauch und der Brust beim Annehmen eines Passes. So schult der Aktive auf vielfältige Art und Weise sein Ball- und Körpergefühl.

Daran anschließend ist auch die Förderung des Gleichgewichtssinns zu erwähnen: Beim Kicken gerät der Fußballer in alle möglichen (und unmöglichen) Stellungen, beispielsweise bei Luft- und Bodenzweikämpfen, Flugkopfbällen oder Fallrückziehern. In all diesen Positionen (und vielen mehr) wird das Gleichgewicht trainiert. Weiterhin verbessert das Kicken die Orientierungsfähigkeit und das Reaktionsvermögen. Auf dem großen Spielfeld muss man sich zum Wohle des eigenen Teams taktisch klug bewegen, freie Räume erkennen. Zudem gilt es, die unzähligen Eindrücke auf dem Platz stets in kürzester Zeit zu verarbeiten und auf die Ideen von Mit- und Gegenspielern zügig zu reagieren.

Nicht zu vergessen, dass Fußball ein Teamsport ist, der positive gruppendynamische Prozesse ankurbelt und entsprechend sozialisierend wirkt. Weiterhin regt das Ballvergnügen die geistige Kreativität und Fantasie jedes einzelnen Akteurs an – die Möglichkeiten, den Ball zu spielen, reichen von schnörkellos bis hin zu kunstvoll trickreich.

 

Wenn Ballakrobaten auf schwarz-gelbe Profis treffen…

Was man mit dem runden Leder Akrobatisches anstellen kann, zeigen die namhaften Fußball-Freestyler Billy Wingrove und Jeremy Lynch immer wieder. Kürzlich überraschten die beiden Ausnahmetalente die gestandenen Profis von Borussia Dortmund im Rahmen der neuen Opel-Kampagne. Bei einer Trainingseinheit der schwarz-gelben Profis von Trainer Thomas Tuchel schleuste der renommierte Rüsselsheimer Autokonzern die Herren Wingrove und Lynch ins Trainingsgeschehen ein. Die beiden erschienen in Opel-Fahrzeugen – verkleidet als Bauarbeiter.

Fußball-Freestyler Billy Wingrove und Jeremy Lynch
Fußball-Freestyler Billy Wingrove und Jeremy Lynch

Als sie den Ball auf ihre Füße bekamen, offenbarten sie ihr ganzes Können. Abwehrchef Mats Hummels, Tormaschine Pierre-Emerick Aubameyang, Senkrechtstarter Julian Weigl sowie die Flügelflitzer Lukasz Piszczek und Marcel Schmelzer, die allesamt nichts von diesem „Überfall“ wussten, staunten nicht schlecht, als die vermeintlichen Bauarbeiter plötzlich eine gigantische Showeinlage mit dem Ball hinschmetterten. Fußball ist also nicht nur etwas für Herz und Kreislauf, Schnellkraft und Koordination, sondern auch fürs Auge.

Fußball – der Kick für Ihre Gesundheit

Ob Sie wie die gefeierten BVB-Stars im Team spielen oder Trickser à la Billy Wingrove und Jeremy Lynch nachahmen wollen: Mit regelmäßigem Kicken tun Sie Ihrer Gesundheit in jedem Fall wahrlich Gutes!

Bildernachweis:
Titelbild – Urheber: yuran-78 / 123RF Lizenzfreie Bilder
Frauen spielen Fußball – Urheber: fotokostic / 123RF Lizenzfreie Bilder

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