Schlafstörungen schnell und effektiv behandeln

Unsere Empfehlung für eine schnelle Hilfe:

Laut einer landesweiten Statistik leiden 25% der Deutschen an Schlafstörungen. Die Ursachen können vielfältig sein, das Ergebnis läuft jedoch bei anhaltender Schlafstörung oder vermindertem Schlaf immer auf das Gleiche hinaus. Konzentrationsschwächen, Vergesslichkeit bis hin zu Depressionen können die Folge von Schlafentzug sein. Daher ist es wichtig, dass die Ursache erkannt und bekämpft wird.

Der gesunde Schlaf und seine Schlafphasen

In einer Nacht durchläuft der Organismus mehrere Schlafphasen, die sich in bestimmten Abständen wiederholen.

Zu den Schlafphasen gehören:

Die Einschlafphase: Durch das Nachlassen der Sinneswahrnehmungen verändern sich die elektrischen Wellen im Gehirn, die Aktivität lässt nach, der Körper entspannt sich. Ein Wecken ist jetzt noch leicht möglich.

Die Leichtschlafphase: Puls und Blutdruck sinken, die Muskeln entspannen sich weiter, körperliche Empfindungen sind stark eingeschränkt. Manch einer hat in dieser Phase das Gefühl zu fallen.

Die Tiefschlafphase mit anschließender Traumphase, auch REM-SCHLAF genannt: Die Muskulatur bleibt erschlafft, aber die inneren Organe wie Herz, Lunge und das Gehirn sind so aktiv wie in der Wachphase des Körpers. Die Augen bewegen sich schnell hin und her. Träume in dieser Phase sind am Intensivsten. Schlafwandeln oder sprechen im Schlaf finden in dieser Phase statt.

Die Abfolge von Leicht-, Tief- und Traumphase dauern bei einem gesunden Schlaf in etwa 90 min und fangen dann wieder von vorne an. (Was viele nicht wissen: Dieser 90 min Takt findet auch in der Wachphase statt und bestimmt die Leistungsfähigkeit den ganzen Tag über). Die Tiefschlafphase ist dabei die Zeit, in der sich der Körper erholt. Zum Ende der Nacht hin verringert sich die Tiefschlafphase dann allmählich und die Leichtschlafphase nimmt zu, damit der Mensch langsam erwachen kann.

Schlafstörungen
Achten Sie auf Ihre innere Uhr / Bild: Pixabay.com/de – obpia30

Die innere Uhr tickt in jedem von uns

Wann man morgens aufstehen oder abends ins Bett schlüpft, wird durch die innere Uhr bestimmt. Es gibt Langschläfer, die sogenannten „Eulen“, die gerne bis lange in die Nacht aktiv sind und dementsprechend auch lange am nächsten Morgen schlafen. Meist sind sie mürrisch nach dem Aufwachen und brauchen erst einmal eine Weile, ehe sie in die Gänge kommen. Und es gibt die sogenannten „Lerchen“, die gleich nach dem Wachwerden putzmunter sind und sich beschwingt ans Tagwerk machen. Die innere Uhr kann man sich nicht selbst aussuchen, man ist von Natur aus entweder eine „Eule“ oder eine „Lerche„. Zuständig dafür sind unter anderem die Gene.

Wer ständig gegen seine innere Uhr ankämpft, kann mit der Zeit verstärkt unter Schlafstörungen leiden. Schichtarbeiter oder Vielreisende (Jetlag) können ein Lied davon singen. Im Laufe eines Lebens kann sich der Schlaftyp eines Menschen jedoch ändern. Das ist besonders oft bei den „Eulen“ zu beobachten. Wissenschaftler haben das Schlafverhalten der Deutschen studiert und festgestellt, dass ältere Menschen weniger Schlaf benötigen und (genau wie Kinder) morgens eher aufwachen.

Die Ursachen von Schlafstörungen erkennen und bekämpfen

Der gesunde Schlaf ist für den Menschen enorm wichtig, denn in dieser Zeit erholt sich der Organismus sowohl körperlich als auch geistig.

Man unterscheidet zwischen Ein- und Durchschlafstörungen.

Aber auch zu frühes Erwachen, Aufwachstörungen oder gesteigerter Schläfrigkeit sowie krankhaftes Schnarchen bis hin zu einer Schlafapnoe zählen zu den Schlafstörungen. Die meisten Betroffenen leiden an Durchschlafstörungen, die auf Dauer besonders schädlich sind. Ein Schlaflabor der Universität Göttingen hat in diesem Zusammenhang eine Studie veröffentlicht, die Schlafstörungen untersucht hat und feststellte, dass die Ursachen zu 36% psychischer Natur sind, also von Angstneurosen und Depressionen herrühren. Stress und hohe Belastung ist für 24% der Schlafstörungen verantwortlich, genauso wie organische Erkrankungen. Lärm und Schichtarbeit machen noch etwa 9% aus und der Missbrauch von Medikamenten, Alkohol und anderen Suchtmitteln ganze 7%. Damit ist klar, dass eine gesunde Lebensweise und regelmäßiger ausreichender Schlaf Schlafstörungen vorbeugen kann.

Tabletten bei Schlafstörung
Schlaftabletten sind keine Dauerlösung / Bild: Pixabay.com/de – Mizianitka

Sinnvolle Behandlungen gegen die störenden Schlafstörungen

Hierbei kommt es natürlich darauf an, welche Ursachen die Schlafstörungen im Einzelnen haben, denn es ist eine Behandlung der Ursachen unumgänglich, um Schlafstörungen auf Dauer vermeiden zu können. Nur das Einnehmen von Schlaftabletten kann zwar eine kurzfristige Lösung sein, damit der Betroffene sich erholen und Kraft tanken kann, doch können dauerhaft eingenommene Schlaftabletten ohne die Behandlung der Ursachen dem Körper auf Dauer mehr schaden, als die Schlafstörungen selber.

Denn Schlafmittel auf chemischer Basis wirken auf Dauer eingenommen stimmungsdämpfend und haben Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Verminderung des Reaktionsvermögens, Übelkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Tagesmüdigkeit.

Außerdem führen sie zu körperlicher Abhängigkeit. Ein Schlafen ohne künstliche Schlafmittel ist dann nicht mehr möglich, was auch bedeutet, dass man mit den lästigen Nebenwirkungen auf Dauer leben muss. Daher sind kurzfristig eingenommene Tabletten aus der Apotheke durchaus sinnvoll, um den Organismus zu stärken, eine dauerhaft Einnahme jedoch abzulehnen. Alternative Möglichkeiten sind da alle Male eine bessere Lösung. Schaut man sich zum Beispiel die Ursachen der Schlafstörungen an, so kann schon ein Verringern von Stress eventuelle Schlafstörungen verhindern.

Oftmals hilft ein Ausgleichssport wie Joggen oder Radfahren, um sich nach einem langen Tag im Büro so richtig auszupowern. Sind die Ursachen psychischer Natur, kann ein Spaziergang an der frischen Luft genauso gut helfen. Dauern die Depressionen jedoch an, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um sicherzustellen, dass diese nicht organischer Herkunft sind oder chronisch werden.

Altbewährte Hausmittel oder Medikamente vom Arzt?

Die Natur hält zahlreiche Hausmittel zur Verfügung, um Schlafstörungen auf sanfte Weise und ohne Nebenwirkungen zu behandeln. Vor dem Griff zu teuren Medikamenten sollte daher überlegt werden, ob die bewährten Hausmittel aus Großmutters Zeiten nicht ausreichen. Denn, was die Oma schon gesund erhielt, kann auch für uns nicht schlecht sein.

Oftmals kann aber auch ein Ändern der täglichen Routine schon zu einem besseren Schlaf verhelfen:

  • Gehen Sie jeden Abend zur gleichen Zeit ins Bett
  • Lüften Sie das Schlafzimmer vorher gut durch
  • Im Bett nicht mehr lesen, fernsehen oder mit dem Laptop arbeiten
  • Vermeiden Sie ein Mittagsschläfchen oder das Einnicken abends vor dem Fernseher, auch wenn Sie noch so müde sind. Stehen sie auf und lenken Sie sich ab, bis es Zeit wird, ins Bett zu gehen
  • Essen Sie keine schweren Gerichte mehr am Abend
  • Achten Sie auf warme Füße
Abschließend sei noch gesagt:

Es gibt viele Heilpflanzen, mit deren Hilfe man gut ein- und durchschlafen kann. Informationen dazu bietet das Internet. So steht Ihnen nichts mehr im Wege auf der Reise ins Land der Träume.

Titelbild: Pixabay.com/de – DieterRobbins

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