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Ursachen und Hilfe bei Durchfall

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Durchfall ist sehr unangenehm: Er bringt oft ein sehr unangenehmes Körpergefühl mit sich, kann in schlimmen Fällen zu Verkrampfungen im Bauchbereich führen und zwingt einen dazu, in unregelmäßigen Abständen die Toiletten aufzusuchen. Von einer regelmäßigen Arbeitstätigkeit hält er einen dadurch ebenso ab wie von einer stillen und ruhigen Genesung. Eine Kombination, die ihn zu einer sehr unangenehmen Beschwerde macht. Was aber löst Durchfall aus und welche Mittel unterstützen zuverlässig die Genesung?

Wenn der Bauch sich bemerkbar macht – Symptome von Durchfall

Ausgelöst werden kann Durchfall sowohl durch Bakterien wie auch durch Viren. Entsprechend gibt es bei Durchfall ganz verschieden schwere Krankheitsstufen und Verläufe der Genesung. Die Grundsymptome der Krankheit sind dabei jeweils gleich: Die Krankheit führt zu drei verschiedenen Erscheinungen. Sie sorgt erstens für einen häufigen und flüssigen Stuhlgang. Von Durchfall spricht man ab einer Anzahl von drei und mehr solcher Toilettengängen pro Tag. Der flüssige Stuhlgang führt zweitens zu einem entsprechend starken Flüssigkeitsverlust mit all seinen Folgeerscheinungen. Drittens ist der Darm schließlich in ständiger Bewegung. Er arbeitet zugleich unregelmäßig. Zwei Bedingungen, die in ihrer Kombination dazu führen, dass man in unregelmäßigen Abständen und zugleich mit großer Dringlichkeit die Toilette aufsuchen muss. Mitunter kann es dabei zu Verkrampfungen im Bauch kommen. Entsprechend kann Durchfall auch mit erheblichen körperlichen Schmerzen verbunden sein. Auslöser kann der Durchfall übrigens ganz verschiedene haben. Neben Lebensmittelvergiftungen oder zum Beispiel Salmonellen, gehören auch Angst, Stress oder zu viel Koffein dazu. Kein Wunder also, dass Durchfall in unserer Gesellschaft eine weit verbreitete Volkskrankheit ist.

Durchfall in den Griff bekommen

Bildnachweis Lebensmittelfotos / CC0 Public Domain-Pixabay.com
Bildnachweis Lebensmittelfotos / CC0 Public Domain-Pixabay.com

Um Durchfallbeschwerden in den Griff zu bekommen, müssen dessen Beschwerden bekämpft werden. Als Hausmittel, die dies leisten sollen, sind ganz verschiedene bekannt. Allen voran: Cola und Salzstangen. Vielfach versucht man mit diesen gerade die Beschwerden von Kindern zu kurieren. Tatsächlich ist Salz für die Flüssigkeitsregulation im Körper relevant. Wann immer der Körper durch Flüssigkeitsverlust sein natürliches Maß an Elektrolyten einbüßt, sollte dies durch die Aufnahme von Salz ausgeglichen werden. Wenn der Körper wieder genügend Elektrolyte hat, kann er auch die Flüssigkeit wieder besser aufnehmen. Was allerdings die Kombination aus Cola und Salz betrifft, so hilft diese vermutlich nur bedingt gegen Durchfall: Salzstangen enthalten oft gar nicht so viel Salz. Und auch vom hohen Zuckergehalt in der Cola wird vermutet, dass er sogar kontraproduktiv wirken könnte. Placobos dürften Salz und Cola wohl dennoch nicht völlig sein. Sie gehören wohl in die Sparte jener Art von Medizin, die – bei Kindern – auf die Steigerung der psychischen Wohlbefindens abzielen. Die süße Limonade und das Salzgebäck wird jedenfalls von vielen gerne zu sich genommen. Um Durchfall nachhaltig zu bekämpfen, sollte man aber – mindestens als flankierende Maßnahme – auch andere Mittel bereit halten.

Hausmittel und Empfehlungen aus der Medizin

Möhrensuppe , zerdrückte Bananen oder Heidelbeertee sind drei gute Hausmittel. Die Möhrensuppe ist reich an Ballaststoffen. Auf diese Weise gibt man dem Darm etwas, an dem er sich abarbeiten kann und sorgt für eine Veränderung des flüssigen Stuhlgangs. Um den Effekt nicht wieder zunichte zu machen, sollte bei der Suppe jedoch auf Sahne und ähnliche Zugaben bewusst verzichtet werden. Bananen wiederum sind ein guter Kaliumlieferant. Dieses hat der Körper durch die Flüssigkeit verloren und benötigt deshalb entsprechenden Nachschub. Heidelbeertee setzt bei einer anderen Stelle an: Er wirkt entzündungshemmend. Das wirkt sich positiv auf die Darmflora aus, die bei Durchfall belastet ist und oft entzündet ist. Durch diese Wirkung kann er langfristig auch Schmerzen im Bauchbereich lindern.

Gezielt entwickelte Therapie

Neben diesen Hausmitteln, die man auch am Wochenende in der Küche finden mag, gibt es gezielt entwickelte Medikamente gegen Durchfall. Insbesondere bei starkem Durchfall oder länger anhaltenden Krankheitssymptomen sollte zu solchen Medikamenten gegriffen werden. Ihr erheblicher Vorteil besteht darin, dass sie gezielt an mehreren Punkten gleichzeitig ansetzen. So werden die verschiedenen Beschwerden des Durchfalls gleichzeitig bekämpft. Auf diese Weise ist die Krankheit besser in den Griff zu bekommen und manche Schmerzphase zu vermeiden. Ein solches speziell entwickeltes Medikament gegen Durchfall ist IMODIUMakut. Es wurde gezielt auf der Basis medizinischer Forschungsergebnisse entwickelt und baut auf einem Stoff auf, der zugleich sehr wirksam ist und die Darmflora nicht zu stark belastet. Das gängige Problem bei Durchfall – dass der Körper im Falle dieser Krankheit eben nicht mehr so gut Medikamente aufnimmt – wird durch diesen Stoff umgangen. Der Wirkstoff Loperamid wirkt besonders schnell und belastet den Magen-Darm-Trakt nicht. Loperamid hat sich in Fachstudien bewährt und wirkt als Medikament doppelt. Es bekämpft die beiden mit Durchfall typischerweise verbundenen körperlichen Funktionsstörungen: Die übermäßige Bewegung im Darmbereich fährt es zurück. Zudem fährt es den Körper wieder auf einen vernünftigen Elektrolythaushalt zurück. Das bedeutet, dass der Körper wieder besser Flüssigkeit aufnehmen kann. In der Folge ergibt sich auch wieder ein festerer Stuhlgang und ein wesentlich angenehmeres Körpergefühl. So wirkt dieses Medikament besonders schnell und zugleich mild bei der Bekämpfung der gängigen Beschwerden bei Durchfall.

Fazit

Empfehlen lässt sich bei Durchfall die gezielte Kombination aus einer medikamentösen Behandlung und der zeitweisen Umstellung der Ernährung. Wenn Sie beides beachten, sorgen Sie schnell und gut dafür, dass Ihr Darm sich erholt und nicht durch unpassende Ernährung angestrengt wird. Dabei sollten Sie immer im Hinterkopf behalten: Der Darm darf nicht vernachlässigt werden. Wie zuletzt Bücher wie „Darm mit Charme“ unterstrichen haben, gehört er zu den ganz wesentlichen Akteuren unseres Körpers. Auch wenn wir uns selten – vielleicht viel zu selten – seiner Gesundheit widmen: Ein gesunder Darm ist die Voraussetzung für ein gut funktionierendes Immunsystem. Indem Sie ihren Darm stärken, tun Sie also alles dafür, dass Sie auch darüber hinaus ein gesundes Leben führen können – mit wenig Krankheitsbeschwerden.

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