Bild Kind beim Zahnarzt

Zahnfehlstellung durch Kieferorthopädie beheben

Zahnfehlstellungen betreffen einen Großteil der Patienten. Die Art und Ausprägung kann sich stark unterscheiden. So kann beispielsweise die Form des Kiefers, der Platzmangel zwischen den Zähnen oder verschiedene Bissformen wie der Kreuz-, Über- oder Vorbiss zutreffen.

Eine Zahnfehlstellung stellt in vielen Fällen nicht nur eine optische Problematik dar. Vielmehr geht es bei der Korrektur falsch stehender oder liegender Zähne um eine Verbesserung der Gesundheit. Daher sollten Sie Zahnfehlstellungen durch Kieferorthopädie beheben lassen. Im besten Fall erfolgt ein solcher Eingriff zur Korrektur schon in den frühen Jugendjahren. Schon mit dem Entfall der ersten Milchzähne können Kieferorthopäden potenzielle Fehlstellungen erkennen und diese frühzeitig beheben.

Ein frühzeitiger Eingriff ist insofern sinnvoll, da das Wachstum des Kauapparates, des Gesichts und des Kiefers mit dem 18.ten Lebensjahr abgeschlossen ist.
Eine Korrektur kann ab diesem Zeitpunkt nur noch unter erschwerten Bedingungen stattfinden. Die Korrekturmaßnahmen, die bei Kindern und Jugendlichen circa 1 bis 3 Jahre dauern, benötigen nun eine größere Zeitspanne.

Welche Folgen treten auf?

In erster Linie stellt die Fehlstellung des Kiefers einen Auslöser für Schmerzen im Kieferbereich dar. Doch nicht nur das Gelenk oder die Zähne selbst können schmerzen. Oftmals entwickelt sich durch eine Fehlstellung eine Problematik beim Kauen, Sprechen oder Schlucken.

Hinzu kommt das nächtliche Knirschen der Zähne. Hiermit geht ein hoher Abbau des Zahnschmelzes einher, der die Wurzeln angreifbar macht.

Bei manchen Patienten kann die starke Überbeanspruchung der Kiefermuskulatur in den Rücken- oder Nackenbereich ziehen.
Somit kommt es zu starken Verspannungen, die zu Haltungsschäden führen können. Ebenso wird in manchen Fällen das Entstehen von Tinnitus bemerkt.

Bild lose Zahnspange

Wie kann die Therapie erfolgen?

Eine Operation ist nur in den schwerwiegendsten Fällen notwendig. Meist erfolgt diese, wenn es sich um eine Fehlstellung des gesamten Kiefers handelt. Sind jedoch nur die Zähne selbst von einem verfälschten Wachstum betroffen, können abnehmbare oder festsitzende Apparaturen genutzt werden. Eine Zahnspange eignet sich besonders gut, um die Zähne in eine optimale Position zu rücken.

  • Handelt es sich um eine einfache Zahnfehlstellung, kann mit einer herausnehmbaren Zahnspange gearbeitet werden. Diese kann über Nacht eingesetzt werden.
  • Eine feste Zahnspange hingegen korrigiert ausgeprägte Kiefer- sowie Zahnfehlstellungen.
    Dieses Modell wird dauerhaft eingesetzt und nach gewissen Zeitabständen nachgestellt. So bleiben die Zähne dauerhaft unter Spannung, um in eine gewünschte Position zu wachsen.
  • Handelt es sich nicht nur eine Fehlstellung, sondern um das Fehlen der eines oder mehrerer Zähne, können die Lücken geschlossen werden. Die Implantate oder Kronen werden genauestens an Ihren Zahnfarbton angepasst.

Bild Kieferorthopäde

Die Vorteile einer kieferorthopädischen Behandlung

Die Vorteile des Eingriffs sind vielseitig und beeinflussen das Wohlbefinden des Patienten in umfassenden Bereichen.

  • So wirken sich gerade und ästhetische Zähne besonders stark auf die Psyche aus.
  • Ihr Selbstvertrauen sowie das eigene körperliche Wohlbefinden steigen deutlich an.
  • Zudem kann die Abnutzung der Zähne massiv reduziert werden.
  • Schmerzen, Beschwerden oder gar Eingriffe durch den Zahnarzt können so verhindert werden.

Wenn die Zähen alle gut zugänglich liegen, lässt sich die Mundhygiene vereinfacht durchführen. Die Zähne liegen nicht übereinander, sodass unzugängliche Stellen auftreten. Diese sind eine Angriffsfläche für Karies, Parodontose und weitere Erkrankungen.

Bildernachweis: Titelbild - Kind beim Zahnarzt Urheber: CC0 Public Domain-Pixabay.com
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Kieferorthopäde Urheber: CC0 Public Domain-Pixabay.com